Energieversorgung

                                                              Richtlinie zur Energieversorgung    (Neufassung 11.3.15)        

                                    des Kleingartenvereins „Stille Ecke“ e.V. mit Elektroenergie

  1. Der Kleingartenverein hat eine zentrale Energieversorgungsanlage für den Bezug von Elektroenergie (ELT) hergestellt.
  1. Mit Eigenleistung und finanzieller Leistung wurde die Anlage von der Übergabestelle des Stromlieferanten und den Unterverteilern gebaut und somit die Lieferung von ELT geschaffen.
  1. Für den weiteren Anschluss zu Laube war und ist der Pächter des Kleingartens eigenverantwortlich und trägt somit alle damit verbundenen Kosten.

Sollten Stromkabel von den Unterverteilern zur ELT-Anlage der Laube in ihrer Form oder Lage verändert werden, muss dies vorher beim Vorstand schriftlich beantragt werden, damit Lagepläne immer aktuell sind. Diese Maßnahme dient dem Schutz aller vor Schäden und Gefahren, die durch Elektroenergie hervorgerufen werden können.

  1. Übergabestelle Stromlieferant, Kabelnetz zu den Unterverteilern und Unterverteiler sind Eigentum des Kleingartenvereins und werden von diesem gewartet und instand gehalten. Arbeiten an der Übergabestelle des Stromlieferanten und den Unterverteilern dürfen nur vom Vorstand beauftragte Personen (Energieverantwortlicher) oder wenn notwendig von einem Handwerksbetrieb für ELT durchgeführt werden. Die dabei entstehenden Kosten können, wenn erforderlich, auf die Pächter umgelegt werden. Die Pächter sind nicht berechtigt, die Unterverteiler zu öffnen und darin Handlungen vorzunehmen.
  1. Für Schäden, die im Kabelnetz von der Übergabestelle ELT zu den Unterverteilern und den Unterverteilern selbst auftreten, ist der Kleingartenverein zuständig und sind von ihm beseitigen zu lassen. Der Kleingartenverein haftet nicht für Schäden, welche durch unbefugte Personen, Fahrlässigkeit oder durch ungenehmigte Bauarbeiten sowie Schachtarbeiten in der Nähe der Kabelanlage durchgeführt wurden. Hier haftet der Verursacher in voller Höhe.
  1. Die Energieversorgung im Kleingartenverein ist für den Energiebedarf eines Kleingartens ausgelegt. Der Anschlusswert von 3500 Watt, entspricht 16 Ampere Sicherungswert, darf nicht überschritten werden. Schadensansprüche, die durch Stromausfall jeglicher Art durch den Lieferer von ELT oder durch Schäden an der ELT-Anlage auftreten, können gegenüber dem Kleingartenverein nicht geltend gemacht werden.
  1. Der Energiebezieher (Pächter) ist nicht berechtigt Energie an Nichtanschließer über Verlängerungskabel abzugeben (kurzfristige Nachbarschaftshilfe ist erlaubt). Die Pächter sind verpflichtet, die ELT-Anlage sorgfältig zu behandeln und zu pflegen.
  1. Die Entnahme von ELT in Lauben hat über einen FI-Schutzschalter zu erfolgen. Die Pächter sind verpflichtet und haben zu garantieren, dass dem Energieverantwortlichen oder andere durch den Vorstand beauftragte Personen der Zutritt zur Laube zwecks Prüfung der ELT-Anlage gewährt wird. Über die Prüfung der ELT-Anlage ist ein Protokoll zu fertigen, welches vom Pächter und dem Energieverantwortlichen oder dem beauftragten Handwerksbetrieb zu unterzeichnen ist. Darin festgestellte Mängel sind vom Pächter unverzüglich abzustellen. Die Prüfung der ELT-Anlage findet alle vier Jahre statt und wird durch einen vom Vorstand beauftragten Handwerksbetrieb durchgeführt. Die dabei entstehenden Kosten trägt der Pächter alleinig.
  1. Die jährliche Ablesung des Verbrauchs an ELT wird durch Aushang mindestens 6 Wochen vor dem Ablesetermin bekannt gegeben. Der Ablesetermin sollte im gleichen Zeitraum mit dem Ablesetermin des Stromlieferanten erfolgen. Die Ablesung wird vom Beauftragten des Vorstandes vorgenommen und erfolgt an den Unterverteilern. Bei Überschreitung des Termins wird der Energiebezug im kommenden Jahr verrechnet. Die Höhe des zu zahlenden Betrages richtet sich nach den Lieferbedingungen des Stromlieferanten und dem Verbrauch von ELT bei Arbeitseinsätzen und dem Schwund der ELT-Anlage. Der Schwund in der ELT-Anlage wird auf alle Energiebezieher umgelegt. Der Vorstand des Kleingartenvereins ist verpflichtet den günstigsten Stromlieferanten zu suchen und die Mitglieder des Kleingartenvereins über die Gründe des Wechsels des Stromlieferanten zu informieren. Wenn nötig muss in der Mitgliederversammlung über den Wechsel des Stromlieferanten abgestimmt werden.
  1. Bei Pächterwechsel ist der Kleingartenverein nicht zur Entschädigung der eingebrachten ELT-Anlagewerte verpflichtet.

Der abgebende Pächter ist verpflichtet, das gültige Protokoll von der Prüfung seiner ELT-Anlage in der Laube sowie den Lageplan seiner im Garten befindlichen Stromkabel, an seinen nachfolgenden Pächter zu übergeben.

  1. Pächter, die grob oder fahrlässig gegen diese Richtlinie verstoßen, können auf Beschluss des Vorstandes von der weiteren Energieentnahme ausgeschlossen werden. Eine erneute Zuschaltung ist nur auf schriftlichen Antrag möglich.
  2. Diese Richtlinie wird vom Vorstand des Kleingartenvereins beschlossen und geändert. Sie tritt nach Beschluss in einer Vorstandssitzung in Kraft. Änderungen seitens von Pächtern müssen dem Vorstand schriftlich angezeigt werden.

Letzte Änderung am 11.03.15, am selbigen Tag wurden in der Vorstandssitzung alle Änderungen beschlossen und treten mit sofortiger Wirkung in Kraft.